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Deutsch
Berlin
2012
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Holding
a commemorance speech at the T4 memorial plaque, Tiergartenstrasse 4.

Minutes of silence.
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The march begins...
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and continues...
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passing the Holocaust Memorial...
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and the Brandenburg Gate.
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Arrived at the Reinhardtstr. 14, the seat of the German Pschiatric
Association...
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where we demonstrated in front of the entrance and...
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shouted in chorus "Stop forced treatment"
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Displaying our International posters.
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May
2 is the international day of commemoration of the crimes of Nazi
psychiatry and their accomplices and the Day of Resistance Against
Coercive Psychiatry. In Berlin we therefore also remember the victims
of the medical mass murder. Here from 1939 onwards began the so-called
'Aktion T4' in the gas chambers of the psychiatric institutions and
later by poison syringes and forced starvation up to the year 1948,
leading to the death of approx. 300,000 individuals. We likewise remember
the victims of psychiatry before 1939 who were tormented, forcibly
sterilized and murdered and also those, who (still) today in the psychiatric
institutions and also outside of them are tormented, harmed, slandered
and robbed of their liberty because of a so-called diagnosis. Thus
forced psychiatric treatment will never be an assistance, but rather
always is a crime.
Here you can read an article about Neo-Nazi Eugenics.
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T4
– Umzug
Treffpunkt: 2. Mai, Tiergartenstraße 4 in Berlin um 14.30 Uhr
- Zentrale des medizinischen Massenmordes im Nationalsozialismus
unter dem Namen "Aktion T4"
Der 2. Mai
ist der internationale Tag zur Erinnerung an die Verbrechen der
NS-Psychiatrie und ihrer Helfer und der Tag des Widerstandes gegen
die Zwangspsychiatrie. Daher gedenken wir auch in Berlin der Opfer
des ärztlichen Massenmordes. Dabei wurden ab 1939 mit Beginn der
sogenannten ‚Aktion T4′ in den Gaskammern der Psychiatrien
und später durch Giftspritzen und Verhungern lassen bis ins Jahr
1949 hinein ca. 300 000 Menschen ermordet. Und ebenfalls erinnern
wir an die Opfer der Psychiatrie, die vor 1939 gequält, zwangssterilisiert
und ermordet wurden und auch derer, die (bis) heute in den Psychiatrien
und auch außerhalb aufgrund einer sogenannten "Diagnose" gequält,
verletzt, entmündigt, verleumdet und ihrer Freiheit beraubt werden.
Denn psychiatrische Zwangsbehandlung wird niemals eine Hilfe sein,
sondern ist immer ein Verbrechen.
Zum 18. mal treffen wir uns wie jedes Jahr an der T4-Gedenkplatte,
Tiergartenstr. 4, dem Ort der Zentrale des medizinischen Massenmordes
im Nationalsozialismus unter dem Namen "Aktion T4". Nach der dort
stattfindenden Gedenkkundgebung startet die Demonstration und
geht über Potsdamer Platz, Brandenburger Tor und Friedrichstraße
bis in der Reinhardtstr.14, dem Sitz der DGBP,
der "Deutsche Gesellschaft für biologische Psychiatrie" und der
DGPPN ("Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie
und Nervenheilkunde").
Aufgrund des unverändert von dem Präsidenten der DGPPN mit anderen
PsychiaterInnen im Oktober in Hamburg vorbereiteten "Weltkongress
psychiatrischer Genetik" ist das zentrales Thema des Umzugs
die Neuauflage der Rechtfertigungsideologie psychiatrischer Eugenik/Erbhygiene:
Psychiatrische
Genetik = Neo-Nazi-Eugenik
Dies ist ein Aufruf des
Werner-Fuß-Zentrum im Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin
www.psychiatrie-erfahrene.de
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